Auch im Alter kann man sich noch weiter bilden

Was ist Lernen?

lernen-im-alterDer Alltag eines jeden Menschen besteht im Wesentlichen darin, unterschiedlichste Aufgaben zu bewältigen. Diese Konfliktsituationen treten meistens in leicht veränderten Konstellationen auf, weshalb es erforderlich ist den Fähigkeiteneinsatz zu differenzieren. Das Gehirn steuert hierbei jegliches Verhalten und vollzieht, bedingt durch Human – Biogenetische Grundlagen, einen kontinuierlichen Wandel.

Das Informationsportal www.pflege-test.de reflektiert diesbezüglich die Hintergründe und gibt Aufschluss darüber, in welchem Verhältnis das Lernen bzw. Bildung zum steigendem Alter steht. Gegenwärtiges Verständnis, hinsichtlich individueller Bildung lehnt an Thesen, in denen das Lernen nur in früheren Entwicklungsphasen möglich ist. Diese Aussage stützt sich hauptsächlich in der enormen Lerngeschwindigkeit und Beinahe – Automatisierung des Gehirns von Kindern, deren physiologisches Potenzial noch nicht vollkommen ausgereift ist.

Der Mensch lernt jedoch niemals aus

Die Wissenschaft ist sich zwar noch uneinig, doch belegen neueste Erkenntnisse, dass Lernen in jedem Alter möglich ist. Eine Studie verglich den Fertigkeitenerwerb jüngerer und älterer Menschen. Das Jonglieren beispielsweise, vereinigt bereits bestehende Elemente (Werfen, Fangen) mit neu erlernbaren Mustern (Kombinieren von Abfolgen, Einbau in mentale Schleifen). Die Ergebnisse dieses Experiments belegten nach dreimonatiger Durchführung Neuronale Plastizität (Spezialisierung der Zellen) und die Zunahme des Gehirnvolumens. Insbesondere ältere Menschen hatten keine nennenswerten Einschränkungen hinsichtlich des Lernvorgangs. Die Zunahme der Gehirnsubstanz muss lediglich durch individuelle Förderung induziert werden, denn genauso wie Neues erlernt werden kann, gerät Altes in „Vergessenheit“.
Senioren fördern

Senioren fördern

www.pflege-test.de legt hierbei den Schwerpunkt auf realisierbare Umstände für ältere Menschen. Diesbezüglich existieren institutionelle Vereinigungen, Universitäten, Forschungseinrichtungen oder Pflegestiftungen, in denen gerade das Neulernen bzw. Umlernen von bestehende Verhältnissen gefördert wird. Hierzu gibt es angepasste Seniorenstudiengänge aber auch herkömmliche Sportarten, denen bisher noch keine Aufmerksamkeit geschenkt werden konnte. Der Mensch ist dementsprechend, trotz degenerativer interner Prozesse in der Lage sich neues Wissen anzueignen. Weiterbildung im klassischen Sinne, ist also auch noch dann möglich, wenn Menschen aus gesellschaftlicher Sicht „ausgedient“ haben.

Bildquelle: © Depositphotos.com / monkeybusiness

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