Die Lebensqualität und Zukunftssicherheit hängen enorm von der Wahl des Berufes ab. Die Digitalisierung und der Fachkräftemangel geben globale Trends bei der Berufswahl vor.

Überblick: Berufswahl im Wandel

Berufe und Berufsbilder haben sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Persönliche Interessen, Fähigkeiten und Werte sind zu Einflussfaktoren geworden. Eine weitere Rolle spielen Arbeitsmarkttrends, Automatisierung und KI. Mobile Menschen haben die Chance durch einen Umzug einen Karriere-Booster zu zünden.

Im Folgenden möchten wir verschiedene Berufsfelder und Optionen in den Fokus rücken, die den aktuellen Trend bestimmen.

Soziale Berufe

Unter sozialen Berufen versteht man Tätigkeiten als Pflegefachkraft, Erzieher/in oder Sozialarbeiter/in. Diese Berufe haben eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz und tragen Sinnhaftigkeit. Die Beschäftigung in sozialen Berufen ist krisensicherer, zudem steigt die Nachfrage.

Herausforderungen: Eine Herausforderung können die emotionale Belastung oder Schichtarbeit sein. Teils sind die Vergütungen niedrig, obwohl eine hohe Verantwortung mit den Berufen verknüpft ist.

Weiterbildungsoptionen als Fachwirt im Sozialwesen stehen offen für einen Karrierepfad im Gesundheitssektor.

Infobox: Top 3 Soft Skills für soziale Berufe: Empathie, Kommunikation, Stressresistenz

IT-Berufe

Die klassischen IT-Berufe sind Softwareentwickler/in, IT-Sicherheitsexperte/in und Data Scientist. Im IT-Bereich ist eine hohe Nachfrage zu verzeichnen. Unternehmen aus der IT-Branche zahlen attraktive Gehälter. Es ist ein Sektor, der flexible Arbeitsmodelle bietet – Homeoffice oder Remote-Work.

Herausforderungen: Menschen mit IT-Berufen müssen sich laufend fortbilden, da sich die Technologien rasch wandeln.

Für eine Karriere im IT-Sektor sind Zertifikate ( (z. B. AWS, Azure) oder Spezialisierungen wie Cybersecurity bzw. KI eine Option.

Fakt: Über 80 % der IT-Jobs erlauben Remote-Arbeit – ideal für internationale Umzüge

Top Berufe mit Zukunft

Berufe in der Pflege oder Telemedizin – im Gesundheitswesen – stehen mit an erster Stelle. In Zukunft werden Tätigkeiten rund um KI und Robotik relevanter. Vor allem in der Industrie oder für den Alltag.

Ein Nachhaltigkeitsmanager beispielsweise setzt in seinem Beruf in Unternehmen die Ziele Klimaschutz und ESG um.

Der E-Commerce-Boom und globale Lieferketten generieren vielerlei Jobs im Logistik- und Transportmanagement.

Berufe ohne Studium

In einigen oben genannten Branchen sind Berufe mit einem Studium verknüpft. In der IT-Branche zum Beispiel mit einem Informatikstudium oder im Gesundheitswesen mit einem Studium in Sozialwissenschaften oder Medizin.

Doch wie steht es mit Berufen ohne Studium?

Dringend benötigt werden Menschen für Handwerksberufe. Klassische Handwerksberufe sind Elektriker/in, Installateur/in oder Schreiner/in. Der Dienstleistungssektor bietet Menschen Berufe wie Umzugshelfer/in, Reinigungskraft oder Fachkraft für Entsorgung – neben vielen weiteren.

Chancen: Der Einstieg gelingt schnell. Die Verdienstmöglichkeiten sind gut und besser, mit zunehmender Erfahrung. Außerdem schließen Handwerksberufe keine Weiterbildungen aus. So könnte ein Meistertitel oder eine Spezialisierung zur Option stehen.

Wir fassen am Ende zusammen:

  • Berufswahl = Kombination aus Leidenschaft, Sicherheit und Flexibilität
  • Mobilität als Karrierefaktor
  • Ausblick: Lebenslanges Lernen und Anpassungsfähigkeit als Schlüssel für Zukunftsberufe

FAQ

Welche Berufe sind aktuell besonders gefragt?

IT-Berufe: Dazu zählen beispielsweise Softwareentwickler, IT-Sicherheitsexperten oder Data Scientists. Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung ergibt sich eine hohe Nachfrage.

Gesundheitswesen: Der demografische Wandel generiert einen steigenden Bedarf an Jobs im Gesundheitswesen. Medizinische Assistenzberufe sind stark gefragt, ebenso Pflegefachkräfte.

Nachhaltigkeit und Umwelt: Bei den Berufen in diesem Bereich liegt der Fokus auf Klimaschutz und ESG. Berufe, wie Energieberater oder Nachhaltigkeitsmanager stehen beispielsweise zur Wahl.

Wie finde ich heraus, ob ein Beruf zu mir passt?

Am Anfang steht die Selbstanalyse. Wo liegen meine Stärken und Werte? Empfehlenswert in diesem Zusammenhang ist ein Berufstest und ein Persönlichkeitsprofil. Darüber hinaus spielen praktische Erfahrungen aus Nebenjobs eine Rolle. Ein weiterer Aspekt ist die eigenen Erwartung bezüglich der Zukunft. Auch die Entwicklung der Nachfrage spielt mit rein. Die höhe des Gehalts und Weiterbildungsmöglichkeiten sprechen für oder gegen einen Beruf. Wie steht es mit der eigenen Work-Life-Balance? Wie sind die Arbeitszeiten in der Branche und was wird an Flexibilität gefordert? Letztendlich sind es die persönlichen Lebensziele, die bei der Berufswahl berücksichtigt werden.

Welche Vorteile bietet ein Beruf ohne Studium?

Ein Vorteil ist der schnelle Einstieg. Denn direkt nach der Schule ohne lange Studienzeit geht es los. Das Lernen ist praxisorientiert durch eine Ausbildung, die sofort die notwendigen Fähigkeiten vermittelt. Mit einem Meistertitel oder Spezialisierungen sind Aufstiegsmöglichkeiten für jeden offen. Gerade im Handwerk oder Dienstleistungssektor besteht eine hohe Nachfrage.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Von stephan