Kann man den Beruf Schmied eigentlich noch lernen?

Schmied ist einer der ältesten Berufe. Genau wie Schneider. Schon zu Altertumszeiten wurden die Waffen und Werkzeuge, die hier geschmiedet wurden, geschätzt und aus dem Beruf des Schmieds wurde der des Metallbauers, der heute noch anerkannt ist. Von daher hat der Schmied fusioniert und sich erweitert. Als typischen, alten Beruf in seiner Erstfassung gibt es ihn heute nicht mehr, wobei die Metallbauern einen Fachkräftemangel aufweisen.

Typische Merkmale

Schmiedeeisentor, Schmiedeeisenzaun ….das waren die Hauptmerkmale, des Schmiedberufes. Ein schmiedeeisernen Tor zu fertigen war Gang und Gebe. Heute wird das von Maschinen gemacht, die von Hand des Menschen bedient werden.

Fertigung von Produkten

Man nutzt Ambus und Feuerschale und kann damit Produkte wie Treppen und Balkone fertigen. In der dreieinhalbjährigen Ausbildung zum Metallbauern wird sich an der Sammlung von Schrott erprobt. Hier wird geölt, gebürstet, entrostet und direkt wieder zusammengebaut. Dazu werden u.a. Kantpressmaschinen genutzt, um der Arbeit insgesamt ein besonderes Augenmerk zu geben und auch die Ausbildung zeitgemäß zu gestalten. Hin und wieder wird auf die alten Inhalte oder Maschinen verwiesen. Einige Schmiede arbeiten heute noch in einer Huf- oder Kunstschmiede und können da ihr Handwerk erlernen. Wirklich echte Schmiede sind die heutigen Seniorengenerationen. Heute findet man die Schmiede in Brennschneiden und Wasserstrahlschneiden.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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