Das Klingeln der Telefone hallt durch den Raum, ebenso wie die lauten Unterhaltungen der Kollegen – außerdem ist der Drucker in Dauerbetrieb: In vielen deutschen Büros stellt dieses Szenario den Alltag dar.

Es lassen sich so zahlreiche Arbeitsplätze finden, an denen ein zu hoher Lärmpegel herrscht. Die negativen Auswirkungen davon werden jedoch häufig unterschätzt. Glücklicherweise stehen jedoch einige Maßnahmen zur Verfügung, um eine wesentliche Reduzierung des Lärms im Büro zu erzielen. Welche sich davon als besonders effektiv zeigen, erklärt der folgende Beitrag.

Die Einrichtung des Büros

Geht es um den Lärmschutz in Büros geht von einer durchdachten Einrichtung eine überaus große Bedeutung aus. Eine wichtige Rolle spielen beispielsweise die Materialien. So wird von Holzmöbeln etwa weniger Schall zurückgeworfen als von weiteren Werkstoffen – für die Möbel im Büro stellt das Naturmaterial somit grundsätzlich eine gute Wahl dar. Der Schall wird ebenfalls effektiv durch Vorhänge und Teppiche absorbiert.

Daneben können auch kleine Veränderungen für große Effekte sorgen: Wird der Arbeitsplatz mit Pflanzen und Bildern dekoriert, findet eine zusätzliche Abschwächung des Schalls statt. Natürlich steigt gleichzeitig so auch der allgemeine Wohlfühl-Faktor.

Zu bedenken ist darüber hinaus, wie die Schreibtische angeordnet werden. Idealerweise werden diese versetzt platziert, sodass sich die Schallwellen, die durch Gespräche abgegeben werden, weniger Überschneidungen aufweisen.

Die Bürogeräte

Ein besonders hohes Potential für die Lärmreduzierung im Büro bringen Kopierer, Rechner und Drucker mit. Einfach gelingt eine Senkung der Lautstärke zum Beispiel dadurch, dass sämtliche Geräte in einen separaten Raum ausgelagert werden.

Eine Alternative dazu besteht darin, gleich die vorhandene Geräte gegen moderne, geräuscharme Modelle auszutauschen – dies zeigt sich jedoch selbstverständlich ein wenig kostenintensiver. Nicht nur lärmarm, sondern ebenfalls umweltfreundlich, sind etwa Bürogeräte, welche das Gütesiegel des Blauen Engels tragen.

Mit Headsets telefonieren

Sollte im Büro eine Vielzahl von Telefongesprächen geführt werden, leistet auch ein Headset überaus wertvolle Dienste. Wird dagegen ein normales Telefon genutzt, muss nicht nur das Geräuschumfeld durch das Gehirn verarbeitet werden, sondern ebenfalls die Stimme des Gesprächspartners.

Ein Headset sorgt jedoch dafür, dass die Geräusche von außen unterdrückt werden und so stets das jeweilige Telefon im Fokus stehen kann. Im Übrigen besteht eine empfehlenswerte Alternative dazu auch in der Einrichtung von speziellen Premium Phone booths.

Kopfhörer tragen

In der Regel werden in Büros zahlreiche Aufgaben erledigt, für die sich hochgradig konzentriert werden muss. Geht es um das Ausblenden von Fremdgeräuschen, stellen Kopfhörer ein überaus wertvolles Hilfsmittel dar.

Wird über diese dann die persönliche Lieblingsmusik gehört, lässt sich eine individuelle und als angenehm empfundene Geräuschkulisse schaffen. Ein besonders großer Effekt geht dabei von den sogenannten Noise-Cancelling-Modellen aus, welche aktiv die Geräusche der Umgebung filtern, bevor diese zu den Ohren gelangen.

Somit kann in diesen Kopfhörern auch eine Hilfe bestehen, wenn keine Musik gehört wird. Der Lärm im Büro lässt sich daneben jedoch selbstverständlich auch mithilfe herkömmlicher Ohrstöpsel unterdrücken.

Für Barrieren sorgen

Werden im Büro einige zusätzliche Barrieren etabliert, verringert sich der Lärm so ebenfalls effektiv. Dafür bieten sich etwa Stellwände oder simple Regale an. Diese können nicht nur eine Funktion als Raumtrenner einnehmen, sondern auch den Lärmschutz maßgeblich unterstützten. Im Handel sind außerdem spezielle Akustik-Stellwände zu finden, welche Geräusche effektiv absorbieren.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Von stephan

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