Mit einem Sprachcoach gut Deutsch lernen

Jeder kennt den Ausspruch: Deutsche Sprache – schwere Sprache. Das liegt zum einen an der zentralen geografischen Lage, die deutsche Sprache hat nach fast überall angrenzende verschiedene Kulturen. Nach Osten den slawischen Raum, nach Süden und Westen den romanischen Raum und nach Norden den skandinavischen; und von überall her kamen unterschiedliche Einflüsse. Zumal nach dem Zweiten Weltkrieg der angelsächsische Raum stärker dazu kam.

Und alle diese Einflüsse fließen nun einmal mit ein in deutsche Redewendungen. Im 19ten Jahrhundert war das Französische dominierend, daher bekanntere wie „Restaurant“, aber auch Unbekanntere wie „Fisimattenten“ werden durchaus noch verwendet. Und zwar kann man sich mit Englisch in einigen Business-Bereichen retten. Aber man muss schon wissen, dass man in Deutschland im normalen Umgang mit einem „mobile“ oder „celly“ nicht weit kommt, es heißt hier „Handy“ – und es wird mit einem Ä ausgesprochen, wie das englische „handlich“.

Ein weiteres Beispiel soll die Notwendigkeit unterstreichen, man muss die deutsche Aussprache lernen: „Wir tun viel Mann“ hört sich ohne einen Sprachcoach an nach „Wir tun filmen“, was zwei völlig unterschiedliche Bedeutungen hat. Und nicht zu vergessen, ein Klassiker, zum Thema Betonung: „Komm wir essen, Opa“ und „Komm, wir essen Opa.“ – Zwei absolut gegensätzliche Bedeutungen. Sicher, ein Extrembeispiel, ein Witz auch. Aber er zeigt, dass man schon sehr genau darauf achten muss, was und vor allem WIE es gesagt wird.

Nicht zu unterschätzen ist auch die auf der ganzen Welt einmalige Möglichkeit, Hauptwörter fast beliebig aneinander zu reihen. Denn es gibt ganz einfach kein Wörterbuch, das einem das deutsche Wort: „Kirschentkernmaschine“ übersetzen kann. Ganz einfach, weil die Möglichkeiten der Kombination unendlich sind. Und erst ein Sprachcoach, der es genau weiß, weiß auch, dass das schöne Wort „Geldautomaten“ nichts mit Tomaten zu tun hat (außer in einem witzigen Lied). Das muss man einfach wissen. Man muss es lernen.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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